{"id":38,"date":"2019-02-03T21:33:54","date_gmt":"2019-02-03T21:33:54","guid":{"rendered":"http:\/\/dev.ulrike-weihe.com\/?page_id=38"},"modified":"2019-04-03T11:23:19","modified_gmt":"2019-04-03T11:23:19","slug":"filosofie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ulrike-weihe.com\/?page_id=38","title":{"rendered":"Filosofie"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Zusammenwirken verschiedener Elemente &#8211; ein Verdichten und Extrahieren auf ein Wesentlichs bildete fr\u00fch die Grundlage f\u00fcr Ulrike Weihes k\u00fcnstlerisches Verst\u00e4ndnis. Ausgangspunkt hierf\u00fcr war das Elternahus, in dem sich Musiker, Theaterregisseure und viele andere befreundete K\u00fcnstler trafen, um sich \u00fcber Kunst und Politik auszutauschen. Insbesondere ihr Vater, der Herforder Maler und Bildhauer Anton Woelki, hatte in den ersten Jahren gro\u00dfen Anteil an der Entwicklung der K\u00fcnstlerin Ulrike Weihe. Seine Funktion als k\u00fcnstlerischer Berater f\u00fcr die St\u00e4dteplanung der Stadt D\u00fcsseldorf brachte sie erstmals mit den Elementen der Architektur und der Einbeziehung von Kunst in R\u00e4umen und Pl\u00e4tzen in Verbindung. In den Jahren 1963 bis 1966 studierte Ulrike Weihe Grafik und Malerei an der staatlichen Kunstakademie D\u00fcsseldorf bei den Professoren Sackenheim und Goetz sowie Joseph Beuys.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige Semester Architektur in Darmstadt und Ausbildungen zur B\u00fchnenbildnerei in M\u00fcnchen folgten. Die folgenden Auftr\u00e4ge in der angewandten Kunst und der B\u00fchnengestaltung bei Theater und Fernsehen zeigten bereits deutlich, wie sich der Kunstbegriff Ulrike Weihes definierte. Musik und Malerei sind untrennbar miteinander verbunden. Buchstabenartig \u00fcberlagern sich Farben und Fl\u00e4chen, die zun\u00e4chst auf einer Frequenz entstehen und sich dann klanglich \u00fcberlagern. <\/p>\n\n\n\n<p>Neue Inspirationen ergaben sich durch die Nutzung technischer M\u00f6glichkeiten. Kalligrafie, Malerei, fotografische Vervielf\u00e4ltigung und Hochvergr\u00f6\u00dferung erweiterten die Ausdrucksformen in Ulrike Weihes Werken. In Verbindung mit traditionellem Arbeitsmaterial wie \u00d6l, Farbpigmenten oder Emaille zeige sich eine neue malerische Impression und Ausrichtung auf das 21. Jahrhundert. <\/p>\n\n\n\n<p>Diese Methode findet ihre Vervollkommnung bei dem Projekt &#8222;Energietransformation&#8220; in Herford, bei dem das Thema &#8222;Energie&#8220; k\u00fcnstlerisch in die Gestaltung des mehrst\u00f6ckigen Treppenhauses eingebunden wurde. <\/p>\n\n\n\n<p>Kunst in Transformation zeige sich nun immer deutlicher in Verbindung mit anderen Kunstformen und -richtungen. 1989 entstand die Zusammenarbeit mit dem in M\u00fcnchen lebenden italienischen Komponisten Romano Puleo. Gemeinsam mit ihm und Ulrike Weihes Sohn Patrick, t\u00e4tig in den Bereichen Film, Video und Fotografie, entwickelten sie das Kunstvideo &#8222;ES&#8220;, in dem Musik und Malerei eine gemeinsame, tiefenpsychologische Sprache entwickeln. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Auseinanderstzung mit Musik und Literatur f\u00fchrte zu den Themen &#8222;Dante &#8211; Beatrice &#8211; Divinia Commedia &#8211; Novalis &#8211; Die blaue Blume &#8211; Franz Liszt &#8211; Theam Lifra und andere. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Umsetzung einer mehrdimensionalen Komposition in Verbindung mit Architecktur ist ein neues Feld in der Synthese zwischen Bauwerk und k\u00fcnstlerischer Gestaltung. Ein Unternehmen in Th\u00fcringen verwirklichte diese Idee des Corp. Identity. Kiss wurde die Grundlage einer Mikro-Makro-Idee im Unternehmen. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Zusammenwirken verschiedener Elemente &#8211; ein Verdichten und Extrahieren auf ein Wesentlichs bildete fr\u00fch die Grundlage f\u00fcr Ulrike Weihes k\u00fcnstlerisches Verst\u00e4ndnis. Ausgangspunkt hierf\u00fcr war das Elternahus, in dem sich Musiker, Theaterregisseure und viele andere befreundete K\u00fcnstler trafen, um sich \u00fcber Kunst und Politik auszutauschen. 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